Jetzt Vogeltränken aufstellen

Mein Tipp für Garten- und Balkonbesitzer

Vogeltränke
Auch Spatzen haben Durst und sind willkommen

Unsere Wildvögel leiden unter der Hitzewelle, die ja in manchen Gegenden schon Züge einer Trockenzeit angenommen hat. Daher meine Empfehlung für Gartenbesitzer: Stellen Sie an mehreren Stellen Vogeltränken auf. Da zahlreiche natürliche Wasserstellen wie etwa Gräben oder Teiche in den vergangenen Wochen ausgetrocknet sind und als Wasserquelle für die Tiere nicht mehr zur Verfügung stehen. Für die Tränken reicht eine größere Schale mit flachem Rand, die am besten leicht eingegraben werden sollte. Wichtig ist, daß das Wasser häufig ausgewechselt wird. Mit etwas Glück können Sie dann dann auch seltenere Gartenbewohner wie Klappergrasmücke, Fliegenschnäpper oder Baumläufer beim Baden beobachten.

 

Die Stimmenvielfalt im Chor nimmt zu

Rauchschwalben sind schon da, aber wo ist der Zilzalp?

Während seit heute Morgen die Mönchsgrasmücke, einer unserer noch häufiger anzutreffenden Insektenhäger aus ihrem Winterquartíeren zurückgekommen ist und mit munterem Gesang die angestammten Reviere besetzt, ist vom Gartenrotschwanz noch nichts zu sehen bzw. zu hören. Auch der dritte heute Die Stimmenvielfalt im Chor nimmt zu weiterlesen

Wieder Flamingo-Sichtung am Chiemsee

Flamingos am Chiemsee
Screenshot der Fotobeweise auf „Samerberger Nachrichten“

Bereits am 6. Februar dieses Jahres berichteten die „Samerberger Nachrichten“ über eine kleine „ornithologische Sensataion“ am Chiemsee. Dem Samerberger Fotografen Michael Neukum gelangen ein paar sehr gute Fotos der am „Bayerischen Meer“ seit einigen Jahren immer wieder gelegentlich gesichteten Rosa Flamingos.

Süd-, Mittel- und Nordamerika sowie Europa, Afrika und Südwestasien sind die angestammte Heimat der Flamingos. Der einzige Vertreter der Ordnung, dessen natürliches Verbreitungsgebiet sich auch auf Europa erstreckt, ist der Rosaflamingo. Er kommt an der Atlantikküste Spaniens und Portugals sowie entlang des Küstenbereichs des Mittelmeers, in der  Wieder Flamingo-Sichtung am Chiemsee weiterlesen

Die Brüder und Schwestern des Ikarus

Ikarus ist der Sohn des Dädalus. Die griechische Mythologie berichtet, dass beide von König Minos im Labyrinth des Minotauros auf Kreta gefangen gehalten wurden. Da Minos die Seefahrt kontrollierte, erfand Daedalus Flügel für sich und seinen Sohn. Es war ihr Traum, Vögeln gleich, ihrer Gefangenschaft zu entfliehen. Dazu befestigte er Federn mit Wachs an einem Gestänge. Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Feuchte des Meeres beziehungsweise die Hitze der Sonne zum Absturz führen würde. Ikarus ignorierte die Warnungen seines Vaters und in jugendlichem Übermut stieg er so hoch, daß die Hitze der Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz und er im Meer zu Tode stürzte.
 
Dohlen
Dohlen

Ganz im Gegensatz zu Ikarus und Dädalus sind Vögel zum Fliegen bestimmt. In ihrem Körperbau verbinden sich äußerste Leichtigkeit mit höchster Festigkeit. Ein Querschnitt des Oberarms der meisten Vögel zeigt, wie Gewicht gespart und Festigkeit gewonnen wird, ein ideales Vorbild nicht nur für den modernen Flugzeugbau. Lufthaltige Hohlräume mit kreuzweisen Verstrebungen verstärken den Vogelknochen. Diese lufthaltigen Hohlräume findet man noch in vielen anderen Vogelknochen, besonders bei größeren Arten, die auch sehr hoch fliegen.

 
Ein Vogel hat rund 175 verschiedene Muskeln; sie geben Kraft und Ausdauer für den Vogelflug. Am größten sind die Brustmuskeln, deren Kontraktion die Flügel kräftig abwärts bewegt. Bei den meisten Vögeln machen die Brustmuskeln rund 15 % des gesamten Körpergewichtes aus. Bei sehr ausdauernden und schnellen Fliegern, wie etwa den

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