Die Stimmenvielfalt im Chor nimmt zu

Rauchschwalben sind schon da, aber wo ist der Zilzalp?

Während seit heute Morgen die Mönchsgrasmücke, einer unserer noch häufiger anzutreffenden Insektenhäger aus ihrem Winterquartíeren zurückgekommen ist und mit munterem Gesang die angestammten Reviere besetzt, ist vom Gartenrotschwanz noch nichts zu sehen bzw. zu hören. Auch der dritte heute vorgestellte Zugvogel war noch nicht zu vernehmen. Als Brutschmarotzer sollte sich der Kuckuck aber nicht mehr allzu lange Zeit lassen, wenn er seine Eier noch rechtzeitig bei seinen Wirten unterbringen will. Amseln und Bachstelzen bebrüten stellenweise schon seit zwei Wochen ihr erstes Gelege.

Einer, der in den letzten Jahren weit vor Schwalben, Kuckuck und Mönchsgrasmücke aus Afrika zurück war, ist der Weidenlaubsänger. Der kleine olivgrün-grau gefärbte Vogel mit dem hellen Überaugstreif ist weniger zu sehen, dafür an seinem charakteristischen Ruf „zilp-zalp“ unschwer zu erkennen. Der Ruf hat ihm auch den im Volksmund weit verbreiteten Namen „Zilpzalp“ eingetragen. Ungewöhnlich, sehr ungewöhnlich, daß ausgerechnet er bislang ausgeblieben ist…

Hier geht’s zu den Vogelportraits von MönchsgrasmückeGartenrotschwanz und Kuckuck.