Der Weg vom Liebhaber zum Schützer

Ob ich nun mit neun oder erst mit zehn Jahren begonnen habe, mich für die Vogelwelt zu interessieren, dürfte ja nun wirklich keine Rolle spielen. Tatsache ist, daß mich Papier und Buntstifte dazu animierten, mich mit den Gefiederten näher auseinander zu setzen. Ich habe sie gemalt – naja, ich hab’s wenigstens versucht. Abgemalt von Sammelbildchen und Spielkarten.

Was ich gemalt hatte, wollte ich aus kindlicher Neugier natürlich auch in Natura sehen. Also richtete sich die Aufmerksamkeit auf alles, was im Umfeld von Haus und Garten zwitscherte, tschilpte, krähte oder auf andere Art und Weise seine Stimme erhob oder durch die Büsche schlüpfte. So lernte ich die Stimmen kennen und die Gesänge der einzelnen Arten zu unterscheiden. Es dauerte eine Weile, aber mit 13 konnte ich die bei uns heimischen Arten nur an ihren Stimmen ansprechen. Die Gartenvögel, die gängigsten Feld-; Wald- und Wiesenvögel. Und während sich meine Freunde auf dem Bolzplatz vergnügten, galt mein Interesse den Beerenhecken Der Weg vom Liebhaber zum Schützer weiterlesen