Das versprochene Bild

Vor wenigen Tagen habe ich versprochen, ein Bild von Sonntag hier reinzustellen, sobald sich die Dame vernünftig fotographieren läßt. Ich glaube das ist heute gelungen. An dieser Stelle wird es jetzt auch Zeit, einen Irrtum auszuräumen. Wenn Sie sich das Bild vom Ankunftstag des Sperlings ansehen, werden Sie sicher eine Reihe brauner Gefiederpartien feststellen. Diese Braunfärbung

„Sonntag“ ist eingetroffen

feldsperlingsdame "sonntag"So, die Amseln sind glücklich aufgezogen und schon vor knapp drei Wochen erfolgreich ausgewildert worden. Es ist ruhig geblieben. Bis heute Mittag.

Da schlug „Sonntag“ auf. Eine Feldsperlingsdame und dann „Sonntag“ – ist sicher nicht ganz der passende Name. „Plumpsi 2“ wäre den Umständen nach treffender, klingt aber irgendwie seltsam. Also bleibt’s erst einmal bei „Sonntag“. Leider hatte sie nicht ganz das sprichwörtliche „Glück im Unglück“. Am Boden neben einem toten

Mit einer Schwarzdrossel startet die Päppel-Saison 2017

junge amsel eroeffnet die paeppelsaison 2017 in der wildvogelhilfe altbayern
Am 23. April startete die diesjährige Pappelsaison mit dieser Amsel.

Aktualisierung 24. April: Beitragsende

Es geht früh los in diesem Jahr, mit den hilfebedürftigen Jungvögeln. Am späten Sonntagnachmittag ist bei uns der erste Gast eingezogen – eine junge Schwarzdrossel. Noch nicht sehr lange aus dem Nest und schon Bekanntschaft mit einem Katzenmaul gemacht. Gott sei Dank keine Verletzungen, aber auch keine Chance für uns, den Vogel in die Nähe seiner Eltern zurück zu bringen.

Also dann, ab sofort gibt es statt Regenwürmer und Efeubeeren – der tiefschwarze Kot läßt auf letztere schließen – Versele-Laga „NutriBird A 21“. Wenigstens kennt der Vogel wenig scheu und sperrt von allein. Das macht die Sache leichter. Eine halbe Spritze voll Futterbrei per Kanüle verabreicht, ist allerdings bei einer

Winterfütterung – so geht’s richtig!

Es wird Zeit, den Tisch zu decken – Tipps zur Vogel-Winterfütterung

Blaumeise am Meisenknödel
Blaumeise am Meisenknödel

Im Vergleich zu den letzten Oktobertagen ist es schon richtig „schattig“ geworden draußen. Erste leichte Nachtfröste gab es bereits und es sind ja nur Vorboten. Wer den Vögel über die kalte und futterarme Jahreszeit helfen möchte, muß jetzt damit beginnen. Es ist an der Zeit, die Piepmätze an die Futterplätze zu gewöhnen, damit sie, wenn die ersten länger anhaltenden Schneefälle einsetzen oder richtig kräftiger Bodenfrost die natürlichen Nahrungsquellen zum Erliegen bringen, bereits ihre neuen Futterquellen kennengelernt und angenommen haben.

Rotkehlchen (links) behaupten sich am Futterplatz
Rotkehlchen (links) behaupten sich am Futterplatz

Es ist ganz sicher nicht damit getan, einen Meisenring- oder Meisenknödel in den Gartenbaum zu hängen, wenn man auch Rotkehlchen, Zaunkönig, den Zeisigen und Gimpeln etwas Gutes tun möchte. Unter uns Vogelfreunden, selbst die Sperlinge nehmen lieber kleine Sämereien an, als Hanf- und Sonnenblumenkerne. Letztere werden fleißig im Schnabel von links nach rechts und wieder zurück in die andere Richtung „geknabbert“. Nur selten lohnen sich Mühe und aufgewandte Energie, die Schale platzt auf und der Sperling kommt an den begehrten Blumensamen. Grobe Sämereien, wie eben die der Sonnenblumen,