Es ist allerhöchste Zeit für die Nistkästen

So klappt das mit dem Vogelnachwuchs im Garten

Schlicht gefärbt, aber putzmuntere quirrlige Gesellen - Erlenzeisig
Schlicht gefärbt, aber putz- muntere quirrlige Gesellen – Erlenzeisig

An den Winter-Futterstellen in unseren Gärten treiben sich noch kleine Flüge von Erlenzeisigen herum. Die kleinen munteren Gesellen sind letzte Reste der bereits in den Nordosten Richtung Tundra aufgebrochenen größeren Schwärme, die jedes Jahr zum Überwintern nach Mitteleuropa kommen. Erlenzeisige sind ja auch heimische Brutvögel in lichten Wäldern, Flußauen und weiträumigen Parklandschaften.Während es sich diese flinken grün-schwarzen Federbällchen also an den winterlichen Futterhäuschen gut gehen lassen, wir uns Anfang März mit dem launischsten Aprilwetter herumschlagen, das man sich vorstellen kann, sind die ersten Stare und zeitgleich mit ihnen die ersten Singdrosseln aus den südlichen Winterquartieren zurück. Während sich die Stare mit ihren Plaudergesängen noch sehr zurückhalten, sind der klare weithin schallende Ruf und die schwermütigen Flötentöne von Turdus philomelos in den angestammten Revieren während der Morgen- und Abenddämmerung schon deutlich zu vernehmen. Noch nicht mit dem Feuer und der Inbrunst, wie man das aus lauen Maitagen kennt, aber immerhin, es ist deutlich zu vernehmen, wer hier sein Revier beansprucht.

Blaumeisen sind fleißige Insektenvertilger und mit einem Nistkastenleicht in den Gärten anzusiedeln
Blaumeisen sind fleißige Insektenvertilger und mit einem Nistkastenleicht in den Gärten anzusiedeln

Wer bis jetzt noch damit gewartet hat, sollte schnellstens handeln: Die Nistkästen für unsere Halbhöhlen- und Höhlenbrüter, die wir im Herbst von altem Nistmaterial befreit und gereinigt hatten, müssen auf Schäden kontrolliert, eventuell repariert oder ausgetauscht werden. Auch wer in diesem Frühjahr zum ersten Mal mit Nisthilfen für Vogelnachwuchs in seinem Garten sorgen möchte, muß sich beeilen. Kohl- und Blaumeisen haben schon mit der Paarbildung begonnen und sind dabei zu beobachten, wie sie Nisthilfen inspizieren und bei passender Gelegenheit in Beschlag nehmen. Jeder Nistkasten, der erst in ein, zwei oder gar Es ist allerhöchste Zeit für die Nistkästen weiterlesen

Vogel quietschfidel, Mensch zufrieden!

41. Tag: Allmählich normalisiert sich „Plumpsi“, zumindest was ihr Freßverhalten betrifft. Mehlkäferlarven und Puppen nimmt sie inzwischen an, bis gestern allerdings waren das nur die weißen, frisch gehäuteten. Von den „Würmern“ auch braune, so lange die nicht größer als 1,5 Zentimeter waren. Allen anderen wurde der Kopf abgebissen und der Rest in die Gegend geschleudert. Nach wie vor bettelt sie um zusätzliche Fütterung. Da die Spatzendame aber lernen muß, Futter selbständig aufzunehmen, muß ich sie zwangsläufig zwischendurch hungern lassen.

Wenn sie es sich dann doch überlegt und selber nach Freßbarem Ausschau hält, zieht sie selbst hergestelltes Eifutter allen anderen angebotenen Futtermitteln vor. Vogelbisquits, ja das ist auch noch eine Sache, die ihr schmeckt. Körnerfutter ignoriert Vogel quietschfidel, Mensch zufrieden! weiterlesen

Putzmunter aber kein Muskelaufbau

Neugierig beäugt Plumpsi die ihr fremde Umgebung im Garten
Neugierig beäugt „Plumpsi“ die ihr fremde Umgebung im Garten

„Plumpsi“, die Spatzendame, bereitet Kopfzerbrechen. Obwohl putzmunter und mit jedem Tag agiler – was die Flugdistanzen hier im Büro betrifft – will sich die Kondition nicht sichtbar verbessern. Das Brustbein ragt wie ein Schiffskiel spitz in die Federn, ein Muskelaufbau findet kaum statt.

Hungern muß sie nicht, auch wenn ich sie zwischendurch schon einmal für ein paar Stunden alleine lasse. Vor solchen Gelegenheiten bekommt sie immer eine Portion Larven, Holunderbeeren und Futterbrei extra verabreicht. Sperren tut sie ja noch, nur in der geschlossenen Hand will sie nicht mehr gefüttert werden. Den Gefallen kann ich ihr aber beim besten Willen Putzmunter aber kein Muskelaufbau weiterlesen

Was soll ich sagen? Es geht ihr gut!

Am 21. Tag: Das Wichtigste gleich vorneweg – „Plumpsi“ geht es gut! Sie tschilpt und zwitschert „spätzisch“, wie einem Spatzen eben der Schnabel gewachsen ist. Von der Laustärke her könnte das noch intensiver sein. Ich denke aber, das wird die Zeit mit sich bringen.

Die Sache mit der „Eigenversorgung“ will sie allerdings nicht so richtig kapieren. Geht „Plumpsi“ ihrer Lieblingsbeschäftigung dem Sandbaden nach, pickt sie schon einmal auch das eine oder anderen Korn auf. Richtig wäre es ja zu sagen „kleine Körnchen Was soll ich sagen? Es geht ihr gut! weiterlesen

Kein Interesse an Lebendfutter

Der 16. Tag:

Nachdem wegen eines Fehlers beim Abspeichern der Bericht vom 23. August erst heute veröffentlicht wurde, möchte ich gleich ein weiteres „update“ hinterher schicken:

„Plumpsi“ ist wieder vollkommen fit, hat die natürliche Neugier entwickelt, wenngleich sie sich am liebsten in die Hand kuschelt , lang macht und darauf wartet, im Nacken gekrault zu werden. Ganz Diva halt. Dieses Verhalten beweist allerdings eine andere Charaktereigenschaft der Sperlinge. Obwohl sie sich häufig zanken wie Hund und Katz‘, brauchen sie die Nähe der Artgenossen, Kein Interesse an Lebendfutter weiterlesen