Winterfütterung – so geht’s richtig!

Es wird Zeit, den Tisch zu decken – Tipps zur Vogel-Winterfütterung

Blaumeise am Meisenknödel
Blaumeise am Meisenknödel

Im Vergleich zu den letzten Oktobertagen ist es schon richtig „schattig“ geworden draußen. Erste leichte Nachtfröste gab es bereits und es sind ja nur Vorboten. Wer den Vögel über die kalte und futterarme Jahreszeit helfen möchte, muß jetzt damit beginnen. Es ist an der Zeit, die Piepmätze an die Futterplätze zu gewöhnen, damit sie, wenn die ersten länger anhaltenden Schneefälle einsetzen oder richtig kräftiger Bodenfrost die natürlichen Nahrungsquellen zum Erliegen bringen, bereits ihre neuen Futterquellen kennengelernt und angenommen haben.

Rotkehlchen (links) behaupten sich am Futterplatz
Rotkehlchen (links) behaupten sich am Futterplatz

Es ist ganz sicher nicht damit getan, einen Meisenring- oder Meisenknödel in den Gartenbaum zu hängen, wenn man auch Rotkehlchen, Zaunkönig, den Zeisigen und Gimpeln etwas Gutes tun möchte. Unter uns Vogelfreunden, selbst die Sperlinge nehmen lieber kleine Sämereien an, als Hanf- und Sonnenblumenkerne. Letztere werden fleißig im Schnabel von links nach rechts und wieder zurück in die andere Richtung „geknabbert“. Nur selten lohnen sich Mühe und aufgewandte Energie, die Schale platzt auf und der Sperling kommt an den begehrten Blumensamen. Grobe Sämereien, wie eben die der Sonnenblumen,